Nachhaltigkeit ist wie wählen

Nachhaltiger Leben ist wie wählen gehen: Wenn du denkst, “ich kann doch eh nichts ändern” und deshalb gar nicht erst zur Wahl gehst, gibst du die Verantwortung in die Hände der anderen. Zu hoffen, dass die anderen das richtige tun, kann aber ziemlich schief gehen. Erst Recht wenn alle denken, sie könnten ja eh nichts bewirken.

Mit der Nachhaltigkeit ist es ebenso. Wenn du denkst, der Einfluss deiner Taten ist so gering, dass du es auch gleich lassen könntest, dann verändert sich gar nichts zum Besseren.

Natürlich kann keiner alleine die Welt retten. Selbstverständlich ist auch die Politik in der Verantwortung, sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen – nicht mit hohlen Phrasen, sondern mit Regeln und Gesetzen-, damit auch im Großen Veränderungen passieren.

Das entbindet uns selbst aber nicht von der Verantwortung, ebenfalls etwas beizutragen, auch wenn es global gesehen nur einen kleinen Unterschied macht, was jede*r Einzelne bewirkt. Denn hier trifft der so häufig zitierte Spruch zu, dass viele kleine Schritte “das Gesicht der Welt verändern können”.

Wenn du dich also nur ein kleines bisschen engagierst, kannst du die Welt dennoch ein kleines bisschen besser machen. Du musst es nur eben tun.

2 Gedanken zu „Nachhaltigkeit ist wie wählen“

  1. Danke! So oft lese und höre ich, dass die Verantwortung nicht beim Individuum gesucht werden soll, weil das nur die eigentlichen Verursacher, also die Menschen in der Politik und in Konzernen entlaste. Aber es ist ja so, dass mehrere Dinge gleichzeitig wahr sein können. Und wenn ich möchte, dass etwas besser wird oder wenigstens nicht schlechter, dann kann ich ja sowohl bei denen mit einem langen Machthebel Verhaltensänderungen einfordern, als auch meinen eigenen Beitrag leisten. Oft scheint mir dieses Verantwortlichkeitsmikado eine bequeme Ausrede zu sein.

    1. Da sagst du etwas sehr wichtiges (nicht nur für diesen Fall): es können mehrere Dinge gleichzeitig wahr sein.
      Das trifft so oft im Leben zu, aber wir Menschen haben wohl das Bedürfnis nach einfachen eindeutigen Wahrheiten.

      Der Begriff Verantwortlichkeitsmikado ist auch super. Es spricht doch wirklich gar nichts dagegen, wenn wir einzelnen UND die Politik sich verantwortlich fühlen…

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen