Warum ich blogge

Judith Peters hat mich mit dem Fazit ihres neuen Blogartikels über das Bloggen in Zeiten von KI direkt angesprochen. Sie schreibt „[…] wenn wir bloggen, weil wir etwas zu sagen haben, weil wir unsere Gedanken sortieren, unsere Erfahrungen teilen […]“ und trifft damit genau meine Motivation fürs Bloggen. Genau das ist es, was mich dazu gebracht hat, nach einer Schreibpause wieder mit dem Bloggen zu beginnen.

Ich schreibe diesen Blog nicht, um damit auf ein Angebot aufmerksam zu machen oder ausschließlich Fachwissen zu einem Thema zu teilen. Das habe ich in der Vergangenheit getan, aber dieser Blog ist etwas anderes. In diesem Blog möchte ich auch meine Gedanken und Ideen zu Themen, die mich beschäftigen, aufschreiben und teilen.

Schreiben ist wie denken – nur besser

Schreiben ist für mich eine Art zu denken. Und zwar so langsam, dass dabei Dinge in meinem Kopf passieren, die ich beim bloßen Nachdenken nicht erreiche.

Beim Schreiben sortiere ich meine Gedanken, lerne und entwickle neue Ideen. Indem ich mir angeeignetes Wissen zusammenfasse, in meinen Worten wiedergebe und einordne, verstehe ich Inhalte in einer Tiefe, die ich nur durch Lesen nie erreichen würde.

Durch diese intensive Beschäftigung mit Inhalten, aber auch mit meinen Gedanken zu einem Thema kann dann auch Neues entstehen. Neue Ideen, Erkenntnisse oder ich kann einfach meine Meinung zu einem Thema entwickeln.

Bloggen ist mehr

All das oben Genannte würde auch funktionieren, wenn ich einfach für mich schreibe. Und tatsächlich macht es mir Spaß, zu schreiben, seit ich es kann. Als Kind habe ich Geschichten geschrieben einfach nur um des Schreibens Willen. Oft gar nicht um der Geschichten Willen.

Bloggen kann aber noch mehr. Mit dem Bloggen bringe ich mein Wissen, meine Gedanken und Ideen „in die Welt“. Im besten Fall kann ich damit etwas weitergeben oder andere zum Nachdenken anstoßen oder sogar inspirieren.

Außerdem bedeutet es, dass Resonanz von anderen möglich ist, die meine Texte lesen. So kann Austausch entstehen, der sonst wahrscheinlich nie stattfinden würde. So kann gemeinsam noch mehr Gutes entstehen.

Und bei manchen Texten geht es eben auch einfach um den Spaß am schreiben. Das schöne ist, dass ein Blog Raum für all diese Arten von Text bietet – wenn man es nur zulässt.


"Erlaube anderen zu sein, wie sie sind.
Erlaube dir zu sein, wie du bist.
Erzwinge nichts."
SUE FITZMAURICE

Dieser Text ist im Rahmen meiner persönlichen Mai-Challenge entstanden, jeden Tag mindestens einen kurzen Text auf dem Blog zu schreiben. Als „Prompt“ verwende ich eine Kalenderseite von meinem Abreißkalender von „Ein guter Tag“ (große Empfehlung übrigens:)).

Inspiriert wurde das ganze von Astrid Engels Idee, sich im Mai eine Challenge zu setzen, die schon lange auf der To-Want-Liste steht, aber nie so richtig geklappt hat.

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